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Buttelstedt – Großrudestedt: durchs Vippachtal (Teil 4)
Trasse der "Laura" vor Großrudestedt

Von rechts kam die Trasse, die heute nicht mehr existiert, an die Bahnlinie Sangerhausen–Erfurt heran. Etwa dort, wo die Regionalbahn nach Sangerhausen abgelichtet wurde begann das parallele Streckenstück.

Foto:  U.Rau, 2006

 

Einfahrt Großrudestedt

Die Einfahrt aus Richtung Sömmerda in den Bahnhof Großrudestedt.

Foto:  U.Rau, 2005

 

Einfahrt Großrudestedt

Das Stellwerk ist heute verschwunden. Die Stützmauer links zeigt den Verlauf der Trasse der Sekundärbahn (so wurden schmalspurige Privatbahnen in Preußen bezeichnet). In Bildmitte der ehemalige Anschluss zur Zuckerfabrik (heute Flüssiggaslager) und ganz im Hintergrund das alte  Empfangsgebäude der DB AG. Davor lagen die Bahnanlagen der "Laura". Rechts lagen bis Ende der 90er Jahre die Gleise des Montageplatzes für die Gleisjoche der Strecke Erfurt–Sangerhausen.

Foto:  U.Rau, 2006

 

Zuckerfabrik Großrudestedt 1918

Für das Einzugsgebiet der Schmalspurbahn war die Zuckerfabrik ein bedeutender Abnehmer für Rüben. Allerdings wurde die Fabrik schon in den zwanziger Jahren wieder eingestellt. Blick in südliche Richtung. Rechts erkennt man das Bahnhofsgebäude der Staatsbahn und den Lokomotivschuppen der WRE. Auf den Gleisen der Anschlussbahn steht ein Schmalspurgüterwagen.

Repro einer Ansichtskarte:  Sammlung: Kammlott, Großrudestedt

 

 

Ehem. Zuckerfabrik Großrudestedt 2006

Etwa vom gleichen Standort heute aufgenommen. Im Vordergrund sieht man noch die Trasse der Anschlussbahn. Rechts im Hintergrund ist der Bahnhof Großrudestedt zu erkennen.

Foto: U.Rau, 2006

 

Ehem. Zuckerfabrik Großrudestedt 2006

Geblieben ist von den Gebäuden nur dieser ehemals mittlere Trakt. Hier waren wahrscheinlich auch Büros und Wohnungen untergebracht. Das Gebäude wird noch genutzt. Linkerhand findet man heute noch die alten tiefer liegenden Schlämmteiche, die heute teils bebaut sind. Rechts waren die Rübenkeller und Gleisanlagen mit einer Segmentdrehscheibe. Der Anschluss war für Normalspur- und Schmalspurwagen befahrbar.

Foto:  U.Rau, 2006

Lokschuppen Großrudestedt (W.G.E.)

Der alte Fachwerkschuppen wurde in den zwanziger Jahren durch einen größeren gemauerten Schuppen mit neuer Zisterne ersetzt. Links neben dem Lokschuppen führte das Streckengleis der "Laura" in den Bahnhof. Nach der Stilllegung der Schmalspurbahn nutzte die BHG ihn als Lager bzw. Garage. Im Wasserturm befand sich 1999 noch die Wasserzisterne. Noch im selben Jahr wurde der Lokschuppen, der zuletzt lange leer stand, abgebrochen. Vor der Böschung im Hintergrund führt das Anschlussgleis zum Flüssiggas-Lager (ehemals Zuckerfabrik).

Foto:  U.Rau, 1999

 

 

Bahnhof Großrudestedt

Heute schon Geschichte: Längst hat Kohle als Brennstoff keinen Stellenwert mehr. 1997 bezog der Brennstoffhandel Kammlott diese noch über die Bahn. An der Stelle, wo die Aufnahme entstand, stand früher das Sekundärbahn-EG. Im Hintergrund war der Montageplatz für Gleisjoche für den Abschnitt Erfurt–Sangerhausen. Das zweite Gleis wurde 1945 abgebaut und in den siebziger Jahren neu gelegt.

Foto:  U.Rau, 2005

 

Bahnhof Großrudestedt

Viele Jahre diente das Gelände der Sekundärbahn als Lagerplatz für Altschwellen und Umschlagplatz für Brennstoffe. Diese Förderbänder haben aber auch heute ausgedient. Links stehen ausgediente Bauwagen ("Donnerbüchsen") der RBD Erfurt auf den Abstellgleisen.

Foto:  U.Rau, 1997

 

Bahnhof Großrudestedt

Das Sekundärbahngelände heute: in Bildmitte befand sich dort etwa, wo die Betonteile stehen das  Empfangsgebäude der "Laura". Links davon lag das Bahnsteiggleis, welches bis zum Bahnhofsvorplatz im Hintergrund führte.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Bahnhof Großrudestedt

Gut zu erkennen ist das ehemalige Gleisende der "Laura" vor dem Bahnhofsgebäude (rechts, mit Güterschuppen). Interessant ist auch das Fachwerkhaus anzuschauen, obwohl der "Zahn der Zeit" schon deutliche Spuren hinterließ. Rechts aus dem Bild heraus verläuft die "Bahnhofstraße".

Es ist heute auch um das Bahnhofsgebäude sehr still geworden. Es ist geschlossen und ein versetzter Bahnsteig mit Bänken und Fahrscheinautomat ersetzt heute den Aufenthalts- und Schalterraum.

Foto:  U.Rau, 2006

 

Rampe der Alperstedter Anschlussbahn

Nahe Alperstedt existierte ein Flugplatz der Luftwaffe der durch eine regelspurige Anschlussbahn versorgt wurde. Auf der Rampe wurden Flugzeugteile umgeladen.

Foto:  U.Rau, 2006

 

Formsignale

Nicht fehlen darf dieses Bild, denn Formsignale gehören auch längst zur Geschichte. Hier wartet Lok 298 100-9 mit einer Übergabe nach Erfurt auf die Weiterfahrt. Hinter dem rechten Signal liegt die Einfahrtweiche zum Tanklager (ehemals Anschluss Zuckerfabrik)

Foto:  U.Rau, Datum unbekannt, wahrscheinlich 1998

 

Buttelstedt – Vippachedelhausen

Markvippach – Dielsdorf

Schloßvippach – Großrudestedt

• Bf. Großrudestedt

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