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Buttelstedt – Rastenberg: durchs idyllische Scherkondetal zur Finne (Teil 3)
Trasse bei Guthmannshausen

Noch einige hundert Meter führte das Schmalspurgleis parallel zur Staatsbahnstrecke nach Mannstedt. Etwa hier am km 31,8 bog die Trasse dann rechts nach Mannstedt ab.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

Trasse vor Mannstedt

In leichter Steigung ging es nun nach Mannstedt. Die Trasse lag etwa in Bildmitte.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

Haltestelle Mannstedt

Nach Guthmannshausen verließ die Trasse das Lossatal und führte leicht ansteigend nach Mannstedt. Hier zweigte bis 1910 der Buttstädter Streckenast ab. Das schön erhaltene Stationsgebäude zeigt sich in ebenfalls gutem Erhaltungszustand (trotz mehrerer Anbauten). Schön ist auch noch die ursprüngliche Fachwerkarchitektur erhalten. Nach der Stilllegung wurde das Gebäude als Wohnhaus und Frisör genutzt. Dann war die Kinderkrippe Nutzer und mittlerweile beherbergt das Gebäude wieder nach zwischenzeitlicher Schließung den Kindergarten. Danke an die Mitarbeiter des Kindergartens für die Auskünfte! Möge das Gebäude noch lange so schön erhalten bleiben und der "Laura" ein Denkmal setzen!

Foto:  U.Rau, 2006

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Haltestelle Mannstedt

.. von der Bahnsteigseite. Links geht es weiter nach Rastenberg. Zunächst wurde die Landstraße  vor dem Ortseingang Mannstedt gequert, dann der Ort nörlich umfahren und weiter ging es parallel zur Landstraße nach Hardisleben bis zum Gleisdreieck.

Foto:  U.Rau, 2002

 

 

 

Trasse am Gleisdreieck

Hier sieht man die Trasse der WRE zwischen Mannstedt und Hardisleben. Sie verlief links der Straße nach Rastenberg – hier am Gleisdreieck teilweise auf einem hohen Bahndamm. Das Gleisdreieck lag ein paar Meter weiter hinten und kreuzte zweimal die Straße (siehe "Mannstedt–Buttstädt"). Ein Großteil der Trasse fiel allerdings mit den Jahren dem Pflugschar zum Opfer. Im Hintergrund ist der Höhenzug der Finne zu erkennen, zu deren Füßen Rastenberg liegt.

Foto:  U.Rau, 2006

Trasse vor Hardisleben

Links neben der Landstraße lag der Schienenstrang. Von rechts im Hintergrund näherte sich ab 1910 die Trasse der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn von Buttstädt kommend.

Foto:  U.Rau, 2006

Einfahrt Hardisleben

Die Trasse der "Laura" ist heute ein Feldweg, die der "Zwecke" liegt rechts davon. Beide Strecken führen ab hier parallel in den Bahnhof. Blick nach Rastenberg.

Foto:  U.Rau, 2002

Bahnhof Hardisleben 1976

Hier kreuzten sich ab 1910 die "Laura" und die "Zwecke", eine regelspurige Kleinbahn, die 1910 von Bachstein für den Kalisalztransport errichtet wurde. Als die Rentabilität nachließ übernahm 1933 der Zweckverband der Gemeinden Rastenberg und Hardisleben den Betrieb auf der Ende 1932 stillgelegten Strecke für den Personenverkehr bis in die sechziger Jahre! Blick von der Straßenseite auf das Gebäude.

Foto:  M.Scheidhauer, 1976

Bahnhof Hardisleben 2002

2002 steht nur noch ein Teil des Wohntraktes. Die Gleise lagen hinten, wo die hohen Sträucher wachsen.

Der aktuelle Zustand der Trasse zwischen Hardisleben und Rastenberg wird ausführlich bei der Streckenbeschreibung der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn beschrieben.

Foto:  U.Rau, 2002

Trasse der Dreischienenbahn nach Rastenberg

Ein Blick in die Gegenrichtung nach Buttstädt zeigt nochmals den ehemaligen Bahnhof Hardisleben.

Foto:  U.Rau, 1994

 

 

Durchlass vor Rastenberg

Ein Relikt der WRE ist dieser typische Durchlass etwa einen Kilometer vor Rastenberg. Blick von Osten.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

 

Trasse vor Rastenberg 1994

Der Blick geht südlich nach Buttstädt. Hier lagen einst die Gleise der "Laura" und der "Zwecke" (ab 1910). Welchen Zweck die einbetonierten Stahlprofile hatten ist unklar. In wenigen Metern ist der Ortseingang von Rastenberg erreicht.

Foto:  U.Rau, 1994

 

 

 

 

Trasse vor Rastenberg 2006

Heute kann man ungestört vom Autoverkehr auf der ehemaligen Bahntrasse von Rastenberg bis Hardisleben radeln.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

 

Stützmauer in Rastenberg

Oberhalb der Stützmauer an der Lossa verlief die Trasse. Nur noch wenige Meter sind es bis zum Bahnhof.

Foto:  U.Rau, 1994

 

 

Bahnhof Rastenberg

Der hölzerne, heute abgerissene Schuppen steht auf dem Fundament des einstigen WRE-Lokschuppens. Davor befand sich auch der Bahnsteig. Rechts das Empfangsgebäude. Etwa am Fotografenstandort führte das Gleis der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn entlang.

Foto:  U.Rau, 2002

 

 

Bahnhof Rastenberg

Verändert zeigt sich heute das aus WRE-Zeiten stammende Gebäude, welches später von der "Zwecke" mitgenutzt wurde. Links und rechts sind Anbauten entstanden. Die Gleise lagen hinter dem Gebäude. Rechts ging es nach Buttstädt.

Nach der Stilllegung der Bahnverbindung 1968 war ein Busunternehmen Nutzer des Bahngeländes.

Foto:  U.Rau, 2006

Rastenberg 1905

Slg.: U.Rau

Situation 2006

 

 

 

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