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Copyright © Uwe Rau

Weimar-(Buttelstedt)-Rastenberger Eisenbahn (W.R.E.)

Weimar-(Buttelstedt)-Großrudestedter Eisenbahn (W.G.E.)

Streckenbeschreibung:

Weimar – Schöndorf – Buttelstedt: schmalspurig ins Weimarer Land (Teil 4)

Ehemalige Haltestelle Daasdorf

Nur noch der abgebrannte Stamm der Linde am Haltepunkt zeugt von der Station. Das Gebäude fiel zu Betriebszeiten einem Brand zum Opfer und wurde nicht mehr aufgebaut. Im Hintergrund liegt Buttelstedt.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Bahndamm Daasdorf mit Brücke

Hier sind noch Reste einer kleinen Steinbrücke zu sehen.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Bahndamm bei Daasdorf

Der Durchlass im Daasdorfer Bahndammes von der Nordseite gesehen.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

 

 

Durchlass bei Buttelstedt

Auch solche einfachen Durchlässe aus behauenen Natursteinen existierten bei der WRE.

Foto:  U.Rau, 2006

Bahntrasse Buttelstedt

Hier sieht man die Trasse vor der Einfahrt in das Stadtgebiet. Vor dem Haus geht es links herum zur ersten Straßenkreuzung. Die Trasse dient heute als Feldweg.

Foto:  U.Rau, 2006

Bahntrasse Buttelstedt

Auf der Zufahrt zu der Firma (bis 1989 war hier die MTS-Station) lag einst die Meterspurtrasse. Ganz im Hintergrund kommt schon der Bahnhof mit dem Güterschuppen ins Bild. Rechts, wo die Schule steht, befand sich die Ziegelei. Das Gebäude in der Bildmitte war die alte Molkerei. Links führt die Straße nach Weimar.

Da alle Bahnübergänge der Privatbahn unbeschrankt waren, häuften sich Unfälle. Der Volksmund sprach deshalb auch davon, dass die "Bimmelbahn lauert", wenn sich ein Kraftfahrzeug näherte. Vielleicht stammt daher der Name "Laura" (aus: "Schlossvippacher Heimatblatt").

Foto:  U.Rau, 2006

Ehemaliger Bhf. Buttelstedt

Blick auf das ehemalige Bahnhofsgelände: links steht der alte Lokschuppen der WGE. Zu WRE-Zeiten stand an selber Stelle ein Fachwerk-Lokschuppen mit Werkstatt. Vor dem Haus mit dem weißen Giebel stand das Empfangsgebäude. Rechts sieht man den alten Güterschuppen. Die Gleise aus Weimar kamen von links.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

 

 

Güterschuppen der BHG

Wo die Schule steht, stand einst die Ziegeleifabrik. Zur Ziegelei wurde der Ton aus einer nahen Grube bei Haindorf mittels einer Seilbahn transportiert. Die massiven Fundamente der Stützmasten existieren noch. Die Tongrube diente nach der Stilllegung als Mülldeponie.

Foto:  U.Rau, 2002

 

Fundament Seilbahn Ziegelei

Fundament Seilbahn Ziegelei

Fotos:  U.Rau, 2006

 

Güterschuppen 1976

Eine historische Aufnahme des alten Raiffeisen-Güterschuppens.

Foto: M.Scheidhauer, 1976

 

 

Buttelstedt 1950

So sah der Zustand der Bahnanlagen und Hochbauten bis Ende der fünfziger Jahre aus. Dann wurde die Ziegelei und die Gebäude 3 und 4 abgerissen. Der Lokschuppen steht etwas näher zur Bahnhofstraße und wurde nach der Stilllegung als Gießerei genutzt.

Skizze:  H.Hausmann

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Werkstatt 1976

Der Wasserturm hatte noch das ursprüngliche Dach.

Foto: M.Scheidhauer, 1976

 

 

Werkstatt 1995

In den zwanziger Jahren wurde auch ein neuer vierständiger Lokschuppen mit Werkstatt errichtet. Er präsentierte sich 1995 noch weitestgehend im Originalzustand. Nur der Wasserturm hat mittlerweile ein Notdach.

In dieser Blickrichtung lag auch die Ziegelei, ein großer Bahnkunde einst.

Foto:  U.Rau, 1995

 

Werkstatt  2002

Das Gebäude, wie es heute aussieht: Toreinfahrten, Dachlichter und die originalen Fenster sind verschwunden.

Foto:  U.Rau, 2002

 

Empfangsgebäude Buttelstedt

Sehr repräsentativ war das Empfangsgebäude der Privatbahn. Hier waren neben den Diensträumen auch Beamtenwohnungen untergebracht. Der kleine Anbau war ein Güterschuppen. 1998 wurde das mittlerweile baufällige Gebäude abgerissen. In DDR-Zeiten war ein Kindergarten untergebracht, dann stand es lange leer. Heute liegt das Grundstück brach.

Fotos:  U.Rau, 1994/unten: 2002

Signalscheiben der Bahn – entdeckt im Güterboden des Bf. Buttelstedt.

Empfangsgebäude Buttelstedt 

Foto:  U.Rau, 1994

 

Empfangsgebäude um 1930

Ein historische Ansicht des Bahnhofsgebäudes beschließt diese Streckenbeschreibung. Deutlich sieht man hier auch die unterschiedliche Fassadengestaltung des Fachwerkbaues. Auch die obligatorische Eingangstür zum Schalterraum wurde später entfernt. Auf den Gleisen stehen drei Personenwagen der W.G.E.

Slg:  U.Rau

 

Weimar Hbf – Sekundärbahnhof

Sekundärbahnhof – Kleiner Ettersberg

Wohlsborn – Leuthenthal

• Dassdorf – Buttelstedt

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