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Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn:
auf normaler Spur zur Finne Eisenbahnzweckverband Rastenberg–Hardisleben ("Zwecke")/Deutsche Reichsbahn – Teilabschnitt 1 Bauzeitraum: 1910, Spurweite: 1435 mm, Länge: 5,45 km Bahnbaugesellschaft: Centralverwaltung für Sekundärbahnen Herrmann Bachstein GmbH, Berlin Betriebsführer: Centralverwaltung für Sekundärbahnen Herrmann Bachstein GmbH, Berlin (1910–1932); Eisenbahnzweckverband Rastenberg-Hardisleben (1933–1948); Deutsche Reichsbahn (1949–1968) Die Bahn wurde hauptsächlich für den Abtransport von Kalisalz von den nahegelegenen Kalischächten bei Rastenberg, Lossa und Billroda errichtet. Mit der Aufnahme des Personenverkehrs nach Rastenberg konnte auch die unrentable Schmalspurbahn zwischen Buttelstedt, Rastenberg und Buttstädt schrittweise eingestellt werden. Nach der Einstellung des Kalitransportes in den zwanziger Jahren, blieb der Personenverkehr und Bedarfsgüterverkehr nach Rastenberg bis 1968 erhalten. Der Zweckverband entstand auf privater Initiative der Gemeinden Rastenberg und Hardisleben. Sie übernahmen Fahrzeuge leihweise von der Deutschen Reichsbahn, während die Bahnanlagen weiterhin Bachstein gehörten und gegen eine Leihgebühr genutzt werden konnten. Die Bahn hatte den Charakter einer Anschlussbahn, so konnte eine vereinfachte Betriebsführung ermöglicht werden. Der Zweckverband wollte nach dem Krieg den Betrieb auf der ehemaligen unter Sequester gestellten Bachsteinstrecke wieder aufnehmen. Er wandte sich an die DR, die nur unter der Bedingung einwilligte, dass sie den Betrieb übernehmen konnte. Damit endete 1948 das Kapitel der Privatbahn. /Quelle: Transpress (siehe unten)/ |
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Bahnhof Buttstädt (Staatsbahn) Ausgangspunkt der regelspurigen Kleinbahn nach Rastenberg war Buttstädt (Klbhf.) gegenüber den Staatsbahngleisen (hier ganz rechts im Bild). Durch die Stilllegung der Strecke Mannstedt–Buttstädt der WRE, konnten deren ehemalige Bahnhofsanlagen genutzt werden. Foto: U.Rau, 2002 (links), 2006 Click to enlarge! Klicken zum Vergößern! |
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Bahnhof Buttstädt (Staatsbahn) Die Baureihe 202/204 war die am häufigsten eingesetzte Diesellokbaureihe auf der Nebenbahn Straußfurt–Großheringen. Die Verdieselung begann 1968. Heute sind noch gelegentlich Güterzüge mit 202ern oder 204ern vom GB Traktion Erfurt zu sehen. Im Personenverkehr sind mittlerweile Triebwagen der Baureihe 641 ("Walfisch") eingesetzt. Foto: U.Rau, 2002 |
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Verkehrskarte 1967 Auf diesem Ausschnitt einer Verkehrskarte kann man das Streckennetz zwischen Weimar, Sömmerda und Naumburg erkennen. Die Finnebahn war damals nur noch bis Lossa in Betrieb und hatte eine strategisch wichtige Bedeutung. An Kalibergbau war 1967 schon lange nicht mehr zu denken. Karte: Sammlung: U.Rau Click to enlarge! Klicken zum Vergößern!
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Kleinbahnhof Buttstädt: Ausfahrt Deutlich ist die Trasse der "Zwecke" an der Ausfahrt aus dem Kleinbahnhof (Hintergrund) zu sehen. Links die Staatsbahngleise; von rechts kam etwa in Höhe des weißen Häuschens einst die Schmalspurbahn aus Mannstedt. Foto: U.Rau, 2006
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Bahndamm Dieser Bahndamm mit dem Durchlass folgt gleich nach der oberen Aufnahme. Hinter dem Betrachter befindet sich der Schmalspurdamm der WRE-Strecke nach Buttstädt mit dem gemauerten Durchlass. Die Trasse machte im Anschluss einen Bogen, lag teilweise zu ebener Erde auf freiem Feld, und führte dann nach Hardisleben. Foto: U.Rau, 2006
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Trasse bei Buttstädt Die rechte Baumreihe markiert die ehemaligen Trasse der BRE, die hier geradeaus nach Norden verläuft. In etwa 200 Metern wird ein langer Einschnitt folgen. Foto: U.Rau, 2006
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Bahndamm bei Hardisleben Wenige hundert Meter vor der ersten Straßenkreuzung wird eine Senke auf einem hohem Bahndamm passiert. Im Hintergrund sieht man den Ort Hardisleben und die Ausläufer der Finne. Die Schmalspurtrasse von Buttelstedt führte links ganz im Hintergrund oberhalb des gepflügten (dunklen) Feldes heran. Foto: U.Rau, 2006
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Bahndamm bei Hardisleben Der gleiche Damm von der Ostseite gesehen. Foto: U.Rau, 2006
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Durchlass Dieser Betondurchlass befindet sich im Bahndamm zwischen Buttstädt und Hardisleben. Foto: U.Rau, 2006
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Kilometerstein Auf dem Bahndamm befindet sich noch dieser gut erhaltene Kilometerstein. Foto: U.Rau, 2006
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Einschnitt Als ich im Winter 2006 die Trasse der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn erstmals besuchte, war ich erstaunt, wie umfangreich der Bahnbau auf dieser Kleinbahn einst war. Von Buttstädt nach Hardisleben liegt die Trasse entweder in teils bis zu ca. 4 Meter tiefen Geländeeinschnitten oder führt über Bahndämme. Leider wird auch hier wie anderswo die Natur als Müllkippe missbraucht! Foto: U.Rau, 2006 Quelle (Text): Archiv deutscher Klein- u. Privatbahnen, Thüringen/Sachsen, Rammelt, transpress 1994
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