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Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn: auf normaler Spur zur Finne

Eisenbahnzweckverband Rastenberg–Hardisleben ("Zwecke")/Deutsche Reichsbahn – Teilabschnitt 2

Kreuzung

An dieser Stelle wurde die Straße nach Rastenberg gekreuzt, etwas weiter (links im Bild) die Lossa überquert und dann war Hardisleben fast erreicht.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

An der Lossa

Hier stand einst die einzige Brücke der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn. Das selbst die massiven Widerlager verschwunden sind, ist etwas rätselhaft. Rechts im Hintergrund sieht man die Ortschaft Hardisleben.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Trasse bei Hardisleben

In der Ferne erkennt man schon die Siloanlage des Mischfutterwerkes Buttstädt. Nach der linken Baumreihe etwa folgt eine der insgesamt vier Kreuzung mit einer Straße (2x Buttstädt–Rastenberg, 1x Mannstädt–Hardisleben, 1x Hardisleben–Eßleben).

Foto:  U.Rau, 1994

 

 

Trasse bei Hardisleben

Sehr gut erkennt man die unterschiedliche Trassenführung der Weimar-Rastenberger und der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn auf dieser Aufnahme. Während die ehemalige  Schmalspurtrasse oben gleich nach rechts in Richtung Buttelstedt aus dem Blickfeld verschwindet, überquerte die Regelspurtrasse die gleich hinter der Koppel liegende Straße und verlief weiter südlich nach Buttstädt.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Bahnhof Hardisleben 2006

So sieht heute das Bahnhofsgelände aus. Links lagen die Gleisanlagen – getrennt führten Schmalspur- und Regelspurgleise in den Bahnhof. Jedes Gleis hatte einen Bahnsteig und zwischen diesen lag die Ladestraße. Diese ungewöhnliche Anordnung existierte bis zur Stilllegung der Schmalspurtrasse im Jahr 1923. Das Gebäude im Vordergrund entstand nach der Bahnzeit.

Auf dem Bahnhofsgelände existierte nach Stilllegung eine Schmiede und eine Maschinen-Traktoren-Station (MTS).

Foto:  U.Rau, 2006

 

Bahnhof Hardisleben 2006

Aus der ehemaligen Ruine des Bahnhofsgebäudes ist ein kleines Gartenhaus geworden. Schön, dass die die Ostseite mit dem Ziegelmauerwerk erhalten geblieben ist. Links lag der Bahnsteig.

Foto:  U.Rau, 2006

 

 

Personenzug der Deutschen Reichsbahn in Hardisleben

Eine seltene Aufnahme eines Personenzuges der bis 1948 privat betriebenen Strecke aus den sechziger Jahren. Rechts das Empfangsgebäude des Bahnhofes stammt noch aus WRE-Zeiten und ist heute teilweise noch erhalten. Die Schmalspurtrasse lag links und führte hinter dem Bahnhof mit den Regelspurgleisen als Dreischienengleis nach Rastenberg (Blickrichtung). Hinter der LKM V15 läuft der gesamte Personenwagenbestand der Kleinbahn: ein Sammelsurium ehemaliger Privat- oder Lokalbahnfahrzeuge.

Repro: E.Schuhte, Hardisleben

Hardisleben 1976

Blick auf das Bahnhofsgebäude mit der gut erhaltenen Wartehalle. Ursprünglich hatte diese auf der Bahnsteigseite eine Tür und ein Fenster (siehe Mannstedt). Wann die Fassade umgebaut wurde, ist nicht bekannt. Original von 1886 und selten zu sehen ist aber das Fachwerk und das Fundament. Das Stationsschild wäre ebenfalls heute eine Rarität!

Repro: M.Scheidhauer, 1976

Durchlass bei Hardisleben

Dieser Durchlass befindet sich hinter der Ausfahrt von Hardisleben in Richtung Rastenberg.

Foto:  U.Rau, 2006

Trasse Hardisleben

Dieser Gleisrest der Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn ("Zwecke") liegt noch heute! Den Kommunen fehlt es leider an Finanzen für den Straßenbau (ein Segen für den Eisenbahnfreund). Gerade hat die Trasse den Ort Hardisleben hinter sich gelassen und verläuft nun die letzten 3 Kilometer rechts der Landstraße nach Rastenberg entlang. Die alte Trasse wurde als Rad- und Gehweg ausgebaut. Weiter rechts fließt die Lossa in Richtung Unstrut.

Foto:  U.Rau, 2006

Trasse vor Rastenberg

Nach der Kreuzung mit der Landstraße folgte die Trasse selbiger bis nach Rastenberg auf der rechten Seite.

Foto:  U.Rau, 2006

Lokschuppen der "Zwecke"

Die Buttstädt-Rastenberger Eisenbahn hatte in Rastenberg einen Lokschuppen, der nach der Einstellung des Betriebes als Garage für den Nahverkehrsbus diente.

Foto:  U.Rau, 2002

 

 

Bildteil zur Anschlussbahn der Kaligewerkschaft Rastenberg

 

 

Bahnhof Rastenberg

Ende der sechziger Jahre entstand diese Aufnahme.

Repro:  Slg. Fischer

 

 

Bahnhof Rastenberg

Überblick über das heutige Gelände mit Blick nach Südwesten. Links der Lokschuppen; in Bildmitte lagen die Bahnhofsgleise. Rechts das Empfangsgebäude. Am unteren Bildrand, dort wo der Baumstumpf zu sehen ist, endete das Normalspurgleis.

Foto:  U.Rau, 2002

Quelle (Text): Archiv deutscher Klein- u. Privatbahnen, Thüringen/Sachsen, Rammelt, transpress 1994

Teilabschnitt 1

 

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